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TSV Langstadt:

Photovoltaik-Anlage auf der Markwaldhalle produziert 24.000 Kilowattstunden Strom

Strom aus Sonnenenergie wird nun auf dem Dach des Vereinsheims des TSV Langstadt produziert. Zur Feierstunde kamen Ortsvorsteher Günther Eckert, Bürgermeisterin Gabi Coutandin, die Vereinsvorsitzenden Christa Erbes (3.v.l.), Dennis Finke und Martin Fischer (rechts), Rüdiger Manowski und Kai Hock vom Unternehmen Heger (Mitte).

200 Quadratmeter groß und 56.000 Euro teuer ist sie, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des TSV-Sportheims in Langstadt. Seit Ende April ist die Solaranlage in Betrieb; nun lud der Vereinsvorstand Mitglieder und Sponsoren zu einer kleinen Feierstunde ein.

„Wir möchten all jenen Dank sagen, die uns beim Bau unterstützt haben und den Mitgliedern Gelegenheit geben, sich über die Neuanschaffung des TSV zu informieren“, sagte Vorsitzende Christa Erbes. Im Januar hatte der TSV Langstadt seine Mitglieder zu einer außerordentlichen Versammlung eingeladen, um sie über den geplanten Bau abstimmen zu lassen. Das Votum fiel einstimmig zugunsten der Anlage aus. Mehr noch: Die Mitglieder steuerten zum Bau 2.000 Euro als Spenden bei und unterstützten den Verein, indem sie vorbereitende Arbeiten in Eigenleistung erbrachten oder Material zur Verfügung stellten.

„Im Vorfeld mussten einige Bäume gefällt werden, die sonst die Solarmodule beschattet hätten“, erklärte Christa Erbes. Das übernahmen die Vereins-mitglieder ebenso wie die Isolierung des Daches. TSV-Mitglied Wolfgang Krapp stellte unentgeltlich ein Gerüst zur Verfügung. „So konnten wir die Kosten um einige Tausend Euro senken.“ Die Kosten dauerhaft senken soll auch die Photovoltaik-Anlage. Sie produziert jährlich etwa 24.000 Kilowattstunden Strom, was dem Durchschnittsverbrauch von acht Haushalten entspricht. Was der Verein nicht selbst verbraucht, wird ins Stromnetz eingespeist, erklärte Kai Hock von der Großostheimer Firma „Heger“, die die Anlage installiert hatte.

Rüdiger Manowski hatte bei den Hausbanken Darlehensangebote eingeholt, bei Stadt, Kreis, Land und dem Landessportbund wurden Zuschussanträge gestellt. Die Anträge wurden jeweils bewilligt, wobei die Stadt Babenhausen den Zuschuss im Rahmen der Vereinsförderrichtlinien sofort zahlte. 5500 Euro erhielt der TSV von der Stadt. „Wir haben das Projekt gern unterstützt“, sagte Bürgermeisterin Gabi Coutandin. „Der TSV Langstadt setzt mit dem Bau der Solaranlage ein ökologisches und gesellschaftspolitisches Zeichen.“ Es verdiene Anerkennung, dass der Verein und seine Mitglieder dieses finanzielle Risiko auf sich nahmen und sich so rege an der Umsetzung beteiligten.

Zum Dank erhielten die Spender im Anschluss an die kleine Feierstunde einen Taschenrechner - natürlich solarbetrieben.  

  mel

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