Hergershäuser Hofflohmarkt mit Kultpotential

Schnäppchenjäger kamen in Hergershausen voll auf ihre Kosten!

Der Hofflohmarkt, der sich über ganz Hergershausen erstreckt, hat sich zu einer Veranstaltung entwickelt, die inzwischen Kult-Potenzial besitzt. Das Prinzip ist einfach und vielleicht auch deshalb so erfolgreich. Wer auf dem Dachboden, im Keller oder in der Scheune nützliche oder schöne und vor allem gut erhaltene Dinge übrig hat, die er selbst nicht mehr braucht, öffnet das Gartentor oder die Garage und bietet jene Second-Hand-Artikel sozusagen über den Gartenzaun hinweg an.

Für die Anbieter ist das Verfahren komfortabel und unkompliziert, für die Schnäppchenjäger gibt es neben vielen interessanten Angeboten auch eine Gelegenheit, den Ort bei einem Spaziergang kennenzulernen und in einladender Atmosphäre ein Schwätzchen mit den freundlichen Hergershäusern zu halten.
Mit dem Hofflohmarkt untrennbar verbunden sind die Namen Tanja Buia und Tanja Mohrbrink, Sabine Walz und Siegrun Rock. Sie organisieren den großen Freiluft-Flohmarkt und erhielten dafür von vielen Besuchern großes Lob. Nur selten komme es vor, dass man an den Ständen Lagepläne findet. Auch die kleinen Imbiss-Stände, an denen einige Anbieter Kaffee ausschenkten, Kuchen, Bratwurst oder Pommes anboten, waren willkommene Stärkungen für die nächste Runde.
„Wir haben bewusst darauf verzichtet, auf den Plänen anzugeben, welche Artikel an den jeweiligen Standorten angeboten werden. So sollten alle Anbieter die gleichen Chancen auf Kunden bekommen“, erklärte Tanja Buia. Wer also Schallplatten, Kinder-Bekleidung oder kleine Haushaltsgeräte suchte, musste sich in jedem Fall auf den Weg durch den ganzen Ort machen. Beim Bummeln und Stöbern fanden viele dann oft das eine oder andere nicht eingeplante Schätzchen. Und mit etwas Glück auch das Gesuchte.
Für Verärgerung sorgten einige, die mit ihren Autos, manchmal gar mit Transportern, von Haus zu Haus fuhren, anstatt sich am Ortsrand auf die Parkplätze zu stellen und zu Fuß zu gehen. Leider lasse sich das nicht verhindern, bedauerte Tanja Buia. Denn es sei nicht möglich, wegen eines Flohmarkts den ganzen Ort abzusperren. Die übrigbleibenden Gebühren der 80 Teilnehmer und Einnahmen aus dem Süßigkeitenverkauf werden einem guten Zweck zugeführt.      mel

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