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Treffen in Groß-Umstadt:

Stark-Netzwerke helfen Jugendlichen zur Ausbildung

STARK-Netzwerk in Groß-Umstadt (v.l.): Stadtrat Diethard Kerkau, Pate Gerald Schäfer, Koordinatorin Annette Claar-Kreh, Torsten Burger (Barmer GEK), Dagmar Waldkirch (Rektorin ERS), Rakna Poth (Berufsberatung der Agentur für Arbeit), Patin Claudia Fröhlich, Usch Eilmes (Jugendberufshilfe / Diakonisches Werk), Sabine Langer (Kirchenvorsteherin) und Pate Wolfgang Durst. Es fehlen: Patin Ilona Mohr, Felix Klinkenbergh (Gewerbeverein), Gerhard Stinner (IHK) und Renate Filip (Stadt Groß-Umstadt).   (Foto: H. Miehe, ZGV)

Beim letzten STARK-Netzwerktreffen in Groß-Umstadt gab es strahlende Gesichter der Paten: wieder einmal hatte ein Schüler einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Keine Selbstverständlichkeit, denn vor einem Jahr sah es noch anders aus: Keine Lust, keine Ahnung und vor allem viel Angst vor dem nächsten Lebensabschnitt. Aber die Paten Claudia Fröhlich, Gerald Schäfer und Wolfgang Durst kennen das. In vielen Gesprächen begleiten sie Schülerinnen und Schüler der letzten beiden Abschlussklassen beim Übergang Schule-Beruf.

Sie bringen Zeit, Geduld, Erfahrung und Kompetenzen mit und bewerten die Schüler weder nach ihrer Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Fröhlich war Familienfrau, Durst Merckianer und Schäfer Pilot. Drei unterschiedliche Typen mit enormem Alltagswissen.
„Die Paten leisten einen unschätzbaren Dienst: sie hören zu, zeigen Wege auf und motivieren Schüler, die das wollen“, sagt Annette Claar-Kreh, Koordinatorin der Stark-Netzwerke vom Evangelischen Dekanat Vorderer Odenwald. Das schätzen inzwischen auch die Lehrer, denn die Paten sind einzelnen Klassen zugeordnet. Für den Switch sorgt Dagmar Waldkirch, Rektorin der ERS und Übergängebeauftragte. Sie weiß: “Manche Jugendliche brauchen einfach bis es Klick macht. Gut, wenn es mehrere Ansprechpartner gibt.“
Das Netzwerk hofft, dass auch Stadt und Unternehmen in der Region von der Arbeit profitieren und dankt für die Zusammenarbeit im Netzwerk. Dort geben auch Berufsberatung, Jugendberufshilfe, IHK und Barmer GEK ihre Ressourcen ein. „Das Netzwerk hat also die Jugendlichen von vielen Seiten im Blick. Wir hoffen, dass keiner verloren geht“, formuliert Claar-Kreh das Anliegen der Evangelischen Kirche. Wer sich als Pate engagieren möchte und Jugendlichen beim Start in die Arbeitswelt helfen will, kann sich an sie wenden.

Info + Kontakt: Das aus dem Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft entstandene Netzwerk für Ausbildung „STARK“ wurde 1998 in Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband Südhessen und dem Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN gegründet. Schirmherrin ist Pröpstin Karin Held. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es außer dem Netzwerk in Groß-Umstadt insgesamt vier STARK Netzwerke an folgenden weiterführenden Schulen: Offene Schule Babenhausen, Ernst-Reuter-Schule Groß-Umstadt, Dr. Kurt-Schumacher-Schule Reinheim und Landrat-Gruber-Schule Dieburg.

Ansprechpartnerin: Annette Claar-Kreh, Referat Gesellschaftliche Verantwortung, Tel: 06078 78 25922, Mail: claar-kreh-vorderer-odenwald[at]ekhn-net[dot]de  ; www.netzwerk-stark.de

(Text/Foto: ack)

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