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Katholische Kirchengemeinde St. Josef:

Umfangreiche Sanierung der Kirche und des Gemeindehauses

Am 1. Mai 1971 wurde das Gotteshaus der katholischen Kirchengemeinde Stankt Josef in Babenhausen eingeweiht. Seither feiern die Gläubigen jedes Jahr am 1. Mai ein großes Pfarrfest. In den vergangenen Jahren erinnerte man mit dem Fest nicht nur dankbar an den Bau der Kirche, sondern richtete den Blick verstärkt auch in die Zukunft.

Denn das Gotteshaus ist, ebenso wie das benachbarte Gemeindezentrum, in die Jahre gekommen. Beide Gebäude müssen saniert werden. „Den Sanierungsbedarf haben wir bereits vor etwa vier Jahren festgestellt“, sagt Pfarrer Ferdinand Winter. Doch bis die Finanzierung der umfangreichen Arbeiten geklärt war, verging einige Zeit. Schließlich kam vom Bistum Mainz die Zusage, die geschätzten Gesamtkosten von einer halben Million Euro mit einem Betrag von 430.000 Euro zu bezuschussen. 70.000 Euro muss die Babenhäuser Kirchengemeinde selbst aufbringen.
Besonders unbefriedigend war zuletzt die Situation im Gemeindehaus. Dort wurde Anfang der siebziger Jahre die Dachrinne innenliegend verbaut, was als optisch ansprechender galt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bauweise stieg damit jedoch das Risiko von Staunässe. Feuchte Wände im Gemeindesaal wurden so zu einem Problem, mit dem sich die Sankt-Josef-Gemeinde über mehrere Jahre arrangieren musste. Nun wird nicht einfach ausgebessert, sondern komplett erneuert.
Das Gemeindezentrum erhält ein neues Dach inklusive moderner Dämmung. Die einfach verglasten Fenster werden ausgetauscht, ebenso wie die Heizungsanlage. Sie wird von Öl auf Gas umgestellt und künftig sowohl das Gemeindehaus als auch die Kirche beheizen. Die gesamte Anlage mit zwei Kesseln befindet sich nach der Sanierung im Gemeindezentrum, von wo aus sie zentral gesteuert wird. Um auch die Kirche mit Wärme zu versorgen, muss eine Gasleitung zum Gotteshaus verlegt werden.
Dieses ist inzwischen komplett eingehaust. Das Gerüst sei für die Betonsanierung notwendig, wofür zunächst der Beton der Außenwände vom Fundament bis zum Turm auf Risse untersucht wird, sagt Pfarrer Winter. Dazu werde eine spezielle Hochdruckmethode angewendet, die auch kleine Risse aufspürt. „Da das Gerüst schon einmal steht, wollen wir auch die Bleiverstrebungen in den Oberlichtern auf Schäden untersuchen lassen.“ Auch soll die Blitzschutzanlage der Kirche modernisiert werden. Die Arbeiten sollen bis Oktober abgeschlossen sein.      mel

 

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