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Regierungspräsidium Darmstadt informiert:

Wurstwaren der Firma Wilke: Verbraucher-Hotline beim RP eingerichtet

Darmstadt. Beim Regierungspräsidium Darmstadt (RPDA) ist eine Hotline zum Rückruf der Firma Wilke eingerichtet worden. Verbraucherinnen und Verbraucher, die Fragen zu den betroffenen Waren haben, können sich unter der Rufnummer 06151/126082 an die Task-Force Lebensmittelsicherheit des Landes Hessen beim RPDA wenden. Diese ist montags bis donnerstags zwischen 8 und 16.30 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 15 Uhr zu erreichen.

Der Betrieb Wilke im Landkreis Waldeck-Frankenberg war Anfang Oktober geschlossen worden, nachdem sich die Hinweise auf eine Verbindung zu einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch durch Listerien (Bakterien) verdichtet hatten. Außerdem wurde die Öffentlichkeit über www.lebensmittelwarnung.de gewarnt. In dem Portal ist zudem eine Produkt- sowie eine Markenliste einsehbar. Waren, die von dem Rückruf betroffen sind, tragen die Kennung DE EV 203 EG.
Hier geht es zur aktuellen Warnung bezüglich der Waren der Firma Wilke: https://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/detail/lebensmittel/45502
Wichtig: Von dem Rückruf betroffen sind ausschließlich Erzeugnisse, die die Kennung DE EV 203 EG tragen. Wer offene Ware beim Metzger kauft, sollte direkt an der Fleischtheke nachfragen, ob dort Produkte der Firma Wilke verwendet oder verkauft werden, oder solche, die die Kennung DE EV 203 EG tragen. Dort gibt es häufig auch Aushänge, die Auskunft über die Herkunft der Ware geben. Das gleiche gilt auch für den Verzehr von Lebensmitteln in der Gastronomie.
 
Hintergrund: Alle in Hessen zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden informieren sich gegenseitig fortlaufend, so dass alle Waren der Firma Wilke auf allen Vertriebsstufen in Hessen möglichst schnell und vollständig aus dem Handel genommen werden. Das RPDA fungiert hier als sogenannte Landeskontaktstelle. Das RPDA ist außerdem zuständig für die Veröffentlichung von Lebensmittelwarnungen im Portal der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.lebensmittelwarnung.de). Außerdem speist das RPDA die Warnungen in das EU-Schnellwarnsystems für Lebensmittel ein.

(rp)

 

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