Aus dem Sozialausschuss: Der neue Kita-Betreiber „Terminal for Kids“ stellte sich vor

Vor fünf Jahren startete die „Farm for Kids“, ein großer Biobauernhof im Taunus mit über 10.000 Quadratmetern Fläche. Mit eigenen Bussen werden die Kinder zur Farm gefahren und können dort die Hühner, Ziegen, Schafe, Esel, Alpakas oder Kaninchen besuchen.      (Foto: TfK)

Am vergangenen Mittwoch (1.) kam der Sozialausschuss zu seiner öffentlichen Sitzung in der Stadthalle Babenhausen zusammen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Vorstellung des neuen Kita Betreibers „Terminal for Kids gGmbH“.

Mit vier Personen sind die Verantwortlichen von „Terminal for Kids“ angereist, um sich den Kommunalpolitikern im Sozialausschuss vorzustellen. Bürgermeister Dominik Stadler informierte vor der Betreiber-Präsentation den Ablauf und die Hintergründe zum Kita-Ausschreibungsverfahren. Zwei verschiedene Betreiber werden zukünftig die Kitas in Babenhausen betreiben. Neben „Terminal for Kids“ wird die Arbeiterwohlfahrt die restlichen Kindertagesstätten vom ASB übernehmen.
Udo Sicker,  Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH informierte, dass man bereits mit den Kita-Leitungen Gespräche geführt habe. Den Übergang werde man mit viel Respekt und sehr sensibel angehen. Selbstverständlich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu den gleichen Gehaltsbezügen übernommen. Man freut sich auf die neue Herausforderung in Babenhausen und ist schon auf die Gespräche mit den Eltern der Kita-Kinder gespannt (Elternabende in den Einrichtungen sind bereits geplant). Zur Zeit betreibt „Terminal for Kids“ dreißig Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet (unter anderem auch in Schaafheim) und man geht auf die symbolträchtige Marke von eintausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu.
Bei der Übernahme der Kindertagesstätten in Babenhausen wird man die bestehenden Konzepte der jeweiligen Einrichtung beibehalten „erfolgreiche Systeme werden nicht geändert“. Im Zeitverlauf möchte man aber auch die „eigene Duftmarke“ einarbeiten. Die Kreativität stehe im Vordergrund und man habe sehr viele außergewöhnliche Dinge, auf die man sehr stolz sei. Die pädagogische Fachberaterin Monica Calise-Trost stellte unter anderem die „Farm for Kids“ vor, die mit Ponys und Alpakas für viel Freude bei den Kita-Kindern sorgt. Man ist bestrebt, in jeder Einrichtung ein Haustier zu pflegen (Schildkröten, Hühner, etc.) und auch die Arbeit mit einem Kita-Begleithund sei schon sehr erfolgreich umgesetzt worden. Neben der tiergestützten Pädagogik, wird durch die Kinder auch Verantwortung übernommen und Ängste gegenüber Tieren abgebaut. Ein weiterer Baustein des pädagogischen Konzeptes sind die naturwissenschaftlichen Fächer (MINT), hier begeistern die Pädagogen die Kinder mit besonderen Impulsen und Inhalten.       hz

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