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SAV Petri Heil:

Gemütliches Fischerfest am Waldesrand

In fröhlicher Runde saßen am vergangenen Wochenende viele Babenhäuser „Am Viehtrieb“ auf dem Gelände des Sportanglervereins „Petri Heil“. Leckere Fischgerichte, ein großes Kuchenbuffet und Getränke versorgten die Gäste wieder einmal aufs Beste.

Das abgelegene Vereinsgelände des Sportangelvereins „Am Viehtrieb“ verwandelt sich Ende Juli für zwei Tage in einen gemütlichen kleinen Biergarten, den die Babenhäuser gerne ansteuern. Meist mit dem Rad, aber auch zu Fuß, die wenigsten kommen mit dem Auto.

Samstags beginnt der Festbetrieb ab 12 Uhr und es werden leckere Fischgerichte geboten: Geräucherte Forelle oder Lachs, aber auch gebackener Fisch und Gegrilltes wird mit selbstgemachtem Kartoffelsalat oder Pommes zu einem schmackhaften Mittagsmahl. Am Nachmittag öffnet die Kuchentheke und man verweilt an diesem lauen Sommerabend gerne im Freien.
Sonntags war das kleine Fest so gut besucht, dass fast alle Bänke besetzt waren und ab 13 Uhr hieß es „Forellen leider ausverkauft“. Da es jedoch noch genügend andere Gerichte auf der Karte gab und bald schon das Kuchenbuffet eröffnet wurde, musste Keiner hungrig bleiben. Die Temperaturen waren nach tagelanger Hitze sehr angenehm.
Der Angelverein hat derzeit 84 Mitglieder, von denen etwa die Hälfte auch aktiv regelmäßig angelt. Joachim Göbig, der seit Februar den Vorsitz im Verein innehat, kommt wie viele der Mitglieder nicht aus Babenhausen, sondern nimmt gerne ein paar Kilometer Anfahrt auf sich, um an der schönen Gersprenz an oft ganz abgelegenen und eingewachsenen Stellen seinem ruhigen Hobby nachzugehen. Er und der Gewässerwart Klaus Will schätzen den „gigantischen Fischreichtum“ im Fluss: 24 verschiedene Arten, teilweise unter Naturschutz stehend, wurden letztes Jahr gezählt, als man vor den Bauarbeiten an der Fischbrücke in der Konfurter Mühle die Fische umsetzen musste. Eine Fisch-Vielfalt, die selbst Kenner beeindruckt. Es kämen auch viele Angler von Außerhalb, die mittels Gast-Tageskarte hier angeln können.
Der Angelsportverein hat befreundete Vereine in Belgien und Luxemburg, die sich gegenseitig regelmäßig im Herbst besuchen. Während die Gersprenzfischer dieses Jahr im September nach Luxemburg fahren, haben sich die Freunde nur zwei Wochen später zum „internationalen Hegefischen“ angekündigt, das schon viele Jahre durchgeführt wird, um Untersuchungen anzustellen, die Fische zu katalogisieren und Statistiken über Größen und Arten zu erstellen. Dass es bei diesen Besuchen nicht nur um Fische geht, sondern auch um Geselligkeit, ist selbstverständlich, wie Göbig erzählt. Auch beim aktuellen Bau der Feldchenbrücke wurde der Gewässerwart des Vereins zum elektrischen Abfischen hinzugezogen, denn wer kenne sich schließlich mit den Fischen in der Gersprenz besser aus als er?
Neben dem traditionell am letzten Wochenende im Juli stattfindenden Fischerfest, gibt es beim ASV noch zwei weitere Veranstaltungen. So kann man rund um Ostern und dann noch einmal im Herbst geräucherte Forellen vorbestellen und abholen. Die werden übrigens nicht der Gersprenz entnommen, sondern stammen von der Fischzucht Burkhard in Seligenstadt.    kb

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