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Stellungnahme der CDU-Fraktion Babenhausen:

„Ein Netz für Kinder und Familien”

Kitas und Tagespflege sollen künftig enger zusammenarbeiten / Konzept ist nötig

In einem gemeinsamen Änderungsantrag fordern die Fraktionen der CDU und der Freien Wähler die Stadt Babenhausen auf, ein Konzept zur Förderung der Betreuung von Kindern von einem bis sechs Jahren in den Kitas und in der Kindertagespflege zu erstellen. Die Stadtverordneten haben diesem Antrag zwischenzeitlich ihre Zustimmung erteilt.

Dazu schreibt die CDU-Fraktion Babenhausen: „Im Jahre 2020 werden mehr als 50 Plätze für Kinder im Vorschulalter in unseren Kitas und der Kindertagespflege fehlen. Der Kindergarten in Harpertshausen wird vermutlich Ende 2020 schließen. Für eine neue Kita in Hergershausen gibt es bisher noch nicht einmal einen Planansatz. Im Pflegenest in Langstadt, einem Pilotprojekt der Stadt, in dem sich bisher drei Tagesmütter um 15 U-3-Kinder gekümmert haben, werden nach den Sommerferien zehn Plätze verloren gehen. Zwei Tagesmütter ziehen weg. Vor diesem Hintergrund fordern wir bis zum 31. Juli 2018 ein Konzept für den quantitativen Ausbau des Betreuungsangebotes ab dem kommenden Jahr. Vorgegeben haben wir die Berücksichtigung der Bedarfe für die Einheiten Kernstadt/Harreshausen, Sickenhofen/Hergershausen und Langstadt/Harpertshausen. Diese Einheiten sind sinnvoll, da die Kinder nach ihrer Kita-Zeit gemeinsam die dort angeschlossenen Grundschulen besuchen.“
Eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Kindertageseinrichtungen und der Kindertages- pflege solle dabei für die Zukunft eine wichtige und wesentliche Rolle spielen, um ein Netz für Kinder und ihre Familien zu bilden. „Davon können alle nur profitieren, auch die Stadt, die bei einer Stärkung des Angebots in der Kindertagespflege weniger Plätze in ihren Kitas vorhalten müsste“, schreibt die CDU-Fraktion.
„Ferner erwarten wir ebenfalls Ende Juli ein Konzept zur Absicherung und zum Ausbau der qualitativen Kinderbetreuung in Babenhausen, da die aktuelle Betreuungssituation in den durch den ASB betreuten Kitas nicht unseren Anforderungen entspricht. Wir sind offen für Alternativen, sprechen uns ausdrücklich für eine Trägervielfalt und Ergänzungsangebote wie Waldkindergarten, Bauernhofkindergarten oder spezielle Einrichtungen für Musik und Kunst aus,“ so die CDU-Fraktion abschließend.

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