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Freiwillige Feuerwehr Hergershausen:

Kelterfest war ein voller Erfolg trotz minimaler Apfelernte

Zahlreiche Besucher konnte die Freiwillige Feuerwehr Hergershausen zu ihrem ersten Kelterfest begrüßen.

Keltern live vor Ort mit allem, was dazu gehört und als Ergebnis viel frischer Most. Das war der Ursprungsgedanke von Jan Belzner, dessen Familie eine Obstwiese in Hergershausen besitzt, auf der in guten Jahren Äpfel für rund 1000 Liter Apfelsaft wachsen. Damit ließe sich schon ein nettes Fest für die Feuerwehr gestalten. Nun, dieses Jahr reichte der Ertrag für maximal 30 Liter! Wie allerorts machte der für Obstbauern ungünstige Frühling einen Strich durch diese Pläne. Doch die Idee wollten die Feuerwehrleute nicht so schnell aufgeben und so brachte jeder so viele Äpfel er finden konnte und gemeinsam hatten sie doch genug für vier volle Pressen.

Die Äpfel wurden am Sonntag vor Ort erst gewaschen und nach dem Schreddern in die Apfelpresse gesteckt. Beim langsamen Zuschrauben der mobilen Presse, die Jens Kunkel zu Verfügung stellte, floss der dunkle, trübe Most dann auch wie erwünscht und schmeckte den zahlreichen Gästen beim ersten Kelterfest der Hergershäuser Ortswehr.
Zum Glück gab es aber auch jede Menge anderer Erfrischungsgetränke, denn sonst wäre das Fest schnell vorbei gewesen. Die Küche bot außergewöhnliche Burger-Varianten, herzhafte Steaks und Würstchen vom Grill und für den Nachmittag stand ein Kuchenbuffet bereit, das vor allem auch mit den schmackhaften Apfelkuchen überzeugte. Hungrig blieb wirklich keiner!
Ganz besondere Aufmerksamkeit galt auch den beiden Fahrzeugen, die begutachtet werden konnten: neben dem Mannschaftstransportwagen war es vor allem das LF 10 vom Katastrophenschutz des Landes Hessen und der Stadt Babenhausen, das erst seit einem Jahr zum Fuhrpark der Hergershäuser gehört. Viele Besucher hatten das Fahrzeug noch nicht gesehen, das mit enorm viel Technik ausgerüstet ist, um die früher körperlich sehr anstrengende Arbeit der Einsatzkräfte im Brand- und Katastrophenfall zu erleichtern. Josef Kriegisch, der viele Jahre aktiv bei der Feuerwehr dabei war, erklärte die mitgeführten Gerätschaften. Heute ist er in Kindergärten und Grundschulen für die Brandschutzerziehung zuständig und kann präzise auf sämtliche Fragen rund um die Feuerwehr eingehen. Es sei viel Technikverständnis notwendig, was für junge Leute durchaus ein Anreiz sei, zur Feuerwehr zu gehen, da weniger Muskelkraft gebraucht werde, führte Kriegisch aus.
Da das Wetter am Mittag pünktlich zum Festbeginn aufklarte, fanden sehr viele Hergershäuser den Weg zum Feuerwehrhaus, wo man bei strahlendem Sonnenschein, leckerem Essen und guten Gesprächen einen entspannten Sonntag verbringen konnte.     kb

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