So setzten sich zwei Reisebusse am 29. September gegen Mitternacht in Bewegung, zunächst Richtung Kiel. Nach einem kurzen Bummel im Hafen von Kiel konnte bereits unser Fährschiff die „Color Magic“ in Augenschein genommen werden.
Nachmittags dann Einschiffung für die 20 stündige Überfahrt nach Oslo. Nach einem großartigen skandinavischen Abendbuffet konnte man an der 160m langen Promenade mit verschiedenen Bars, Cafe´s und Geschäften viel Zeit verbringen bis zur Einfahrt der Oslo-Fjorde am nächsten Morgen.
In Oslo angekommen erwartete uns eine 3 stündige Stadtführung. Höhepunkt war u.a. der Künstlerpark mit seinen über 650 Skulpturen und ein 17 Meter hoher Monolith. Die Festung Akershus sowie das Friedensnobelcenter waren weitere Highlight der Hauptstadt. Vorbei an Norwegens größtem Binnensee erwartete uns in Lillehammer das heutiges Etappenziel.
Bei wunderschönem Spätsommerwetter ging die Fahrt am nächsten Tag weiter nach Fagernes über Borgund nach Lärdal. Zuvor jedoch konnte die Skischanze von Lillehammer besichtigt werden. Hier bot sich ein grandioser Blick auf den “Miosa Binnensee“.
Es folgten Fjordlandschaften, zahlreiche Seen sowie schneebedecke Berge und mittendrin überraschte das Verpflegungsteam die Reiseteilnehmer mit einem Picknick.
Nach der Durchfahrt des 25 km, längsten Straßentunnel der Welt dem „Lärdaltunnel“, erwartete uns ein Höhepunkt der Reise: Mit der Fjordfähre durch den Aurlandsfjord. 1000m hohe Felswände ragten beidseitig in die Höhe und Wasserfälle stürzten von den Bergkanten herab. Ein Naturschauspiel der Extraklasse.
Von Gudvangen ging die Reise weiter nach Bergen. Nach einer 2 stündigen Stadtbesichtigung hatte jeder die Gelegenheit die zweitgrößte Stadt Norwegens aus seiner Sicht selber kennenzulernen. Bei Tag und am späten Abend.
Am Morgen danach stand die Floyen Kabelbahn auf dem Programm. Hier in 320m Höhe war der Blick über Bergen und der Schärenküste grandios.
Die Rückfahrt von Bergen über Stavanger nach Hirtshals auf hoher See war ebenso ein kulinarisches und sehenswertes Erlebnis. In Dänemark angekommen ging es von nun an in Südlicher Richtung über Hamburg zurück nach Babenhausen. Einer der schönsten und längsten Vereinsausflüge geht einmal zu Ende, aber die vielen Erinnerungen und Erlebnisse bleiben erhalten.
Unser Dank gilt den Busfahrern Wolfgang, Markus und Lothar die immer den sicheren Weitblick hatten, aber dennoch keinen Elch gesehen haben, Schade!
(Text: Bernd Pöschl / Fotos: Astrid Volk)
Kommentare