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Langstadt feiert mit einem bunten Programm seinen 750. Geburtstag

Die Hauptstraße in Langstadt wird anlässlich der 750-Jahr-Feier des Ortes am letzten Juniwochenende zur Festmeile.

Wann genau sich die ersten Siedler an jenem Ort niederließen, der heute Langstadt heißt, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich ist zwar, dass schon vor mehr als 750 Jahren Menschen in Langstadt ansässig waren. Doch die älteste dokumentierte Erwähnung Langstadts stammt aus dem Jahr 1267, weshalb das Datum quasi als Geburtsjahr des Ortes gilt.

„Jede frühere Jahreszahl wäre Spekulation“, sagt Langstadts Ortsvorsteher Günther Eckert und fügt an: „Wir halten uns an die nachweisbaren Daten und freuen uns, dass wir nun das 750jährige Jubiläum feiern dürfen.“ Zwar werden die Ortsvereine erst am Sonntag, 26. März, zur ersten offiziellen Jubiläumsveranstaltung einladen. Die Gründung des Dorfes und seine 750-jährige Geschichte sind aber schon seit Jahresanfang Thema in Langstadt.
So standen die beiden Kostümsitzungen der Karnevalsabteilung im TSV Langstadt Anfang Februar unter dem Motto „Anno 1267“ und boten Akteuren wie Gästen reichlich Gelegenheit, sich in historische Gewandungen zu kleiden. Originell und fröhlich sollen auch die weiteren Jubiläumsveranstaltungen sein.
„Die Langstädter Ortsvereine richten die Jubiläumsfeiern gemeinsam aus und haben sich bewusst gegen eine Veranstaltung mit akademischer Attitüde entschieden“, berichtet der Ortsvorsteher, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen. Zum Festauftakt laden die Vereine lieber zu einem Familiennachmittag ein. In der Markwaldhalle heißt es am 26. März „Langstadt beschwingt, musiziert, tanzt und singt“. Ab 14 Uhr werden die Ortsvereine dort Ausschnitte aus ihrer Vereinsarbeit präsentieren und ihre großen und kleinen Gäste mit einem bunten Programm unterhalten.
Geplant ist, zum Familiennachmittag eine Festschrift vorstellen zu können. Zudem soll es eine mehr als 200 Seiten starke Jubiläumschronik zur Geschichte Langstadts geben. Die Namen Bernd Bundschuh, Frank-Ludwig Diehl, Clemens Müllemann, Klaus Schüller und Bernhard Münch stehen für sorgfältige und gewissenhafte Recherche sowie für professionelle Gestaltung.
„Das 750. Jubiläum ist ein besonderer Anlass, die Historie Langstadts und seiner Bewohner in einem Festbuch zusammenzutragen“, sagt Günther Eckert. Das Werk soll in einer Auflage von 600 Exemplaren erscheinen und spätestens zum Jubiläumsfest am Samstag (24. Juni) und Sonntag (25. Juni) fertig sein. Das Festwochenende beginnt bereits am Freitagabend mit einem Theaterstück in der evangelischen Kirche. Mit Szenen aus dem Leben der Katharina von Bora und dem 500. Jahrestag der Thesen Martin Luthers greift das Theaterstück ein weiteres Jubiläum auf.
Mit einem Festumzug der teilnehmenden Vereine vom Bahnhof zur Kirche unter dem Motto „Anno 1267“ startet am Samstag um 16 Uhr das Hauptstraßenfest. Eine mittelalterliche Gruppe wird im Hof des alten Ratshauses ihr Lager aufschlagen, eine Ausstellung zur Ortsgeschichte ist geplant. Abends wird die Band „Stagebreaker“ auf der Festbühne spielen.
Am Sonntag gehört die Bühne den lokalen Größen. Der Posaunenchor wird den Festsonntag ab 11 Uhr musikalisch eröffnen, ab 15 Uhr spielen „Atze & Friends“. Entlang der Hauptstraße werden am Festwochenende mehrere Höfe ihre Tore öffnen. Vom Angelsport- und Bahnhofsverein über DRK, Gesangverein und Feuerwehr bis zu Nabu, Schützenverein und TSV werden in den historischen Hofreiten die Vereine die Bewirtung der Gäste übernehmen und mit der einen oder anderen Überraschung zum 750. Geburtstag Langstadts aufwarten.      mel

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