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Familienforschung:

Auf den Spuren der Vorfahren – in Langstadt fündig geworden

(v.li) Hans Reiner Haberstock fungierte beim Besuch von Duane H. und Ralph Funk als Gästeführer. Ortsvorsteher Günther Eckert begrüßte die Gäste und überreichte des Buch „750 Jahre Langstadt“ (das in keinem Langstädter Haushalt fehlen darf). Stadtarchivar Georg Wittenberger war bereits vor der Anreise Ansprechpartner und gestaltete im Vorfeld die verschiedenen Besuchsstationen.

Die Ahnenforschung erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Grund hierfür ist sicherlich die vereinfachte Suche bei speziellen Internet-Anbietern. Familienforscher teilen dort mit anderen Nutzern ihre Daten und so spart man sich oftmals den mühevollen Gang zu Standesämtern, Kirchengemeinden (Kirchenbüchern) oder Archiven.

Wer sich allerdings mit dem „Familienforscher-Virus“ angesteckt hat, dem reichen die Informationen im Internet nicht aus. Dieser Typ Familienforscher will immer mehr, und immer tiefer in die Vergangenheit seiner Familiengeschichte eintauchen. Einer dieser Familienforscher besuchte nun den Ort seiner Ahnen – Langstadt.
Duane H. Funk und sein Bruder Ralph Funk kamen extra aus Portland (Oregon, USA) angereist um Orte kennenzulernen, in welchen seine Ahnen wohnten. Seine Ururur-Großmutter, Anna Margaretha Moller (1751 geboren, Tochter des Bäckermeisters Andreas Moller und seiner Ehefrau Regina Moller) lebte bis zu ihrer Heirat in der Langstädter Hauptstraße. Margarethe hatte sieben Kinder (sechs Jungs und ein Mädchen) und war im Ort als „Hefe-Grethe“ bekannt, da sie Hefe verkaufte. Diese Informationen hatte Pfarrer Hans Reiner Haberstock parat, der sich nicht nur in der Langstädter Ortsgeschichte exzellent auskennt, sondern auch zahlreiche Informationen über die „Mollers“ parat hatte. Kein Wunder, denn auch Haberstock ist mit Duane H. Funk verwandt, und zwar über seinen Ur-Ahn Wilhelm Moller.
Über 4.000 Personen (!) umfasst der Stammbaum von Duane H. Funk. Eine hohe und sehr beeindruckende Zahl. Und da die “Mollers” viel „Verwandtschaft“ in Langstadt haben, befinden sich auch einige Langstädter in diesem Stammbaum. Auch heute noch in Langstadt lebende Bürger können bei den Mollers Spuren der eigenen Familiengeschichte finden. Familiennamen wie: Finke, Koch, Richter, Schöffel, Volz und eben Haberstock, haben verwandtschaftliche Beziehungen zu den „Mollers“.
Wie klein die Welt ist, zeigte sich beim Ortstermin in Langstadt. Als Duane H. Funk berichtete, dass seine Mutter bei der Post war, konnte Hans Reiner Haberstock in die gleiche Kerbe hauen: „Mein Vater war Postmaster of Langstadt“.
Die amerikanischen Gäste verweilen mit einer Reisegruppe interessierter Familienforscher insgesamt zehn Tage in Deutschland. Von ihrer zentralen Unterkunft in Speyer reisen sie die betreffenden Orte an. So entstand dann auch der Reiseplan Speyer – Altheim – Speyer – Langstadt – Speyer. Aber auch diese Tatsache nahmen die Brüder Funk mit dem „american way of life“ zur Kenntnis. Duane H. Funk bemerkte augenzwinkernd: „Amerikaner denken 200 Jahre ist lange Zeit und Europäer denken, 200 Meilen ist eine lange Entfernung“.     hz

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