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Tierheim Babenhausen:

Gute Neuigkeiten beim Christbaumverkauf und treue „Gassi-Geher”

Die ehrenamtliche Helferin Annika mit der Katzenseniorin Sally. Beide freuen sich auf die Erweiterung des Katzenhauses.

Die Fahrt zum Babenhäuser Tierheim verläuft ruhig. Das ist ein erwähnenswerter Umstand, denn bis vor Kurzem war der Weg zum Tierheim am Feldrand zwischen Babenhausen und Harreshausen für alle, die keinen Geländewagen besaßen, ein kleines Abenteuer.

Der Zustand des geschotterten Wegs verschlechterte sich von Jahr zu Jahr; zum Schluss gab es fast mehr Schlaglöcher als Fahrbahn. Die Beschwerden von Tierheimbesuchern und ehrenamtlichen Helfern über riskante Slalomfahrten und mit Schlamm bespritzte Autos häuften sich. Der Vorstand des 450 Mitglieder starken Tierschutzvereins Babenhausen-Münster verhandelte lange und beharrlich mit der Stadt über die Sanierung der Zufahrt. Mit Erfolg: Vor drei Wochen wurde der frisch asphaltierte Weg freigegeben.
„Für unsere Mitarbeiter und die Helfer ist es eine große Erleichterung“, sagt Vereinsvorsitzende Beate Balzer. Helfer gibt es viele. Die Zahl der freiwilligen „Gassi-Geher“ übersteigt bald die der Hunde, die ausgeführt werden müssen. Etwa zwei Dutzend Hunde beherbergt das Babenhäuser Tierheim derzeit, dazu kommen sechs Katzen, sowie Meerschweinchen und Wellensittiche. Die Plätze in der Auffangstation für herrenlose Tiere sind nahezu belegt. Für die Tierheimbesucher gab es am Wochenende also viel zu sehen.
Zudem wurde das weitläufige Tierheimgelände am zweiten Adventswochenende zum kleinen Weihnachtsmarkt mit Christbaumverkauf umgestaltet. Die Weihnachtsbäume gab es gegen eine Spende, die Erlöse aus den Bastel- und Handarbeiten kamen ebenso den seit langem geplanten Bauprojekten des Tierschutzvereins, der das Tierheim betreibt, zugute. Beide Vorhaben - der Bau einer Quarantänestation und die Modernisierung des Katzenhauses - wurden mittlerweile begonnen.
„Die Weihnachtsaktion gibt es nun im dritten Jahr und hat inzwischen genügend Geld eingebracht, um mit dringend notwendigen Arbeiten beginnen zu können“, sagt Beate Balzer. Die Wände des bestehenden Katzenhauses wurden wärmeisoliert, neue Türen eingebaut. Ein alter Schuppen auf des Rückseite des Gebäudes wurde abgerissen. An seiner Stelle soll künftig ein Wohncontainer stehen, der für die Bedürfnisse der Katzen umgebaut wird. Pensions- und Tierheimkatzen können dann getrennt voneinander gehalten werden, was vor allem in den Sommermonaten die Platznot lindert.
Die Quarantänestation ist ebenfalls im Bau. Dort sollen vor allem die Neuankömmlinge so lange untergebracht werden, bis ihr Gesundheitsstatus tierärztlich geprüft worden ist. Neu ist auch die Homepage des Babenhäuser Tierschutzvereins ist neu gestaltet worden. Auf der Seite www.tierheim-babenhausen-hessen.de werden Vermittlungstiere vorgestellt.   mel

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