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Fotowalk durch die Altstadt:

Mit der richtigen Einstellung sieht es gleich viel besser aus

Reinhold Blaha erklärt bei seinem ersten Fotowalk den Teilnehmern, wie sie ihre jeweiligen Kameras bedienen können.

Das ist jetzt kein Zitat aus einem Seminar für positives Denken, sondern die Erkenntnis eines Hobbyfotografen nach der Teilnahme an der ersten geführten Fototour durch Babenhausens schöne Altstadt. Die zeigte sich am vergangenen Samstag auch von ihrer sonnigsten Seite und so hatte der Fotokünstler Reinhold Blaha die besten Voraussetzungen für diese Premiere. Sein Anliegen sei es, den Teilnehmern die Grundregeln der drei wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten ihrer Digitalkameras zu erschließen: Fotografieren jenseits von automatischer Kameranutzung! „Denn AUTO kann Jeder!“

Nachdem er den zehn Teilnehmern, im breit gefächerten Alter von 16 bis 60, jeweils eine sehr übersichtliche Tabelle im Taschenformat überreicht hat, erklärt er die verschiedenen Funktionen von Blende, Iso-Werten und Belichtungszeit. Da jeder mit seiner eigenen Kamera kam, musste er hier und da schon mal helfen, die jeweilige Funktion überhaupt zu finden. So mancher entdeckte Merkmale an seiner Kamera, von denen er noch nicht mal wusste. Blaha ging sehr geduldig auf Fragen ein und erklärte Eigenheiten der Tierfotografie im Vergleich zu Makro- und Landschaftsaufnahmen. Im Vorfeld hatte er sich Motive in der Stadt ausgesucht, anhand derer man üben konnte: der Schlossplatz mit seinem Brunnen in der Mitte bot sich an, um bewegtes Wasser knackig scharf aufs Foto zu bannen, während der statische Hexenturm im Hintergrund verschwommen blieb. Auch die Blümchen an der Stadtmauer waren ein ergiebiges Motiv. Und ungewöhnliche Blickwinkel ließen einen die Altstadtgassen mit neuen Augen sehen. Schnell lernten die Teilnehmer, dass sie mit den individuellen Einstellungen spielerisch die Stimmung eines Bildes ändern konnten und es ergaben sich viele Aha-Momente. Anja Bernhardt befasste sich zum ersten Mal so intensiv mit Ihrer Kamera und zeigte stolz ihr Lieblingsmotiv: eine getigerte Katze namens Daffy, die in Zukunft sicher noch öfter Modell liegen muss. Ein kleiner süßer Welpe, der mit seiner Familie die Gasse entlangkam, muss spontan als tierisches Modell herhalten und findet das ganz lustig. In der Amtsgasse wird vor dem Territorialmuseum mit einem Pfosten experimentiert und so langsam wird man vertraut im Umgang mit dem neuen Wissen, das der Fotograf vermittelt. Nach mehr als zwei Stunden ist der Fotowalk zu Ende und man ist sich einig, dass so etwas nun öfter angeboten werden sollte. Vielleicht auch mal themenspezifisch in Sport, Makro, Gebäude, Portrait unterteilt oder auch nach Vorkenntnissen? Andreas Ohmann und Alf Grimm wären auf jeden Fall wieder dabei, wie sie betonten. Auch von den anderen Teilnehmern kam durchweg positives Feedback und so hat Reinhold Blaha beschlossen, dass es am 27. Mai schon die nächsten Touren geben soll. Und zwar von 11 Uhr bis 13.30 Uhr und eine zweite am Nachmittag von 15 Uhr bis 17.30 Uhr. Für nähere Informationen und auch die Anmeldung wenden sich Interessierte bitte an Sandra Gökce vom i-Punkt unter der Telefonnr. 06073-602-75.
Wer mehr vom Schaffen des Fotokünstlers kennenlernen will, kann auch gerne seine laufende Ausstellung im Büro für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung „Kreh-Hofmann-Widmer“ im Riemen 34 besuchen, die noch bis Ende August zu besichtigen ist.      kb

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