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Stellungnahme der SPD Babenhausen:

Gut betreut in Babenhausen – Betreuungskonzept für Kinder von 1 bis 6 Jahren

Wir hatten den gesetzlichen Auftrag Betreuungsplätze für Ü3 Kinder anzubieten. Babenhausen hat laut einem Stadtver-ordnetenbeschluss für 85% aller Ü3 Kinder Plätze vorgehalten Heute ist aber Realität, dass ein Bedarf von 100% besteht. „Dem müssen wir Rechnung tragen”, so der Appell von SPD-Bürgermeisterkandidat Knoke.

Seit August 2013 haben auch Eltern einen Rechtsanspruch, dass für ihre Kinder ab der Vollendung des ersten Lebensjahres ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht. Auf Bundes- und Landesebene wurde eine Betreuungsquote von 35% als Zielsetzung für die Kommunen vorgegeben. Dem schloss sich die Stadtverordnetenversammlung am 7.10.2010 unter Einbeziehung der von Tageseltern angebotenen Plätze und des Angebots der Evangelischen Kirchengemeinde, an.
Mit dem Bezug der Kita Kunterbunt wurde die Betreuungsquote auf 50% erhöhen. Damit haben wir die vorgegebenen Richtwerte übertroffen. „Der Bedarf für Glanztagesplätze ist steigend und wir wollen, dass sich junge Familien in Babenhausen ansiedeln und sie Beruf und Familie vereinbaren können. Auch für Unternehmen sind Kindertagesstätten und Schulen ein wichtiger Standortfaktor geworden. Beiden Seiten wollen wir gerecht werden, damit sich Babenhausen weiterhin zu einer lebenswerte Stadt entwickelt”, so Knoke. Das bedeute aber auch erhebliche Mehrausgaben, denn mit dem erhöhten Bedarf an Kinderbetreuung ist der Ausbau und Erweiterung bestehender Einrichtung, wenn nicht sogar Neubau verbunden. Aber nicht nur die investitiven Maßnahmen schlagen zu Buche, sondern vor allem die laufenden Personalkosten. Land auf und Land ab hört man nur Klagen und Stöhnen über die Kosten, die kaum noch von den Kommunen zu schultern sind. Der Bund hat die U3 Betreuung bestellt, aber zahlen müssen es die Kommunen und werden mit den ständig steigenden Kosten allein gelassen.
Haushaltskonsolidierung ist das Zauberwort, wo es gilt, zusammen zu überlegen, wie wir diese massive Mehrausgabe schultern können, denn auf Unterstützung von Bund, Land und Kreis können wir lange warten. Der Bruttoaufwand für den Aufwand Kindergarten ist von 2002 bis 2013 von 3 Millionen Euro auf 5 Millionen Euro gestiegen mit immer noch wachsender Tendenz. „Deshalb müssen die zukünftigen Entscheidungen wohl überdacht werden”, so Knoke, „zum Beispiel Waldgruppen an verschiedenen Standorten, die an den dort ansässigen Kitas angegliedert werden, Erweiterung der Jürgen-Schumann-Straße und vor allem der Ausbau des evangelischen Kindergartens.”
Die CDU erschwert die Debatte in der Öffentlichkeit noch mit wiederholten Falschinformationen. Der Kindergarten Langstadt soll in eine Ganztagseinrichtung umgewandelt werden, das bedeutet mehr Räumlichkeiten müssen geschaffen werden. Ein Platz zum Ausruhen, ein Platz zum Essen, ein größerer Personalraum, da ja auch mehr Personal eingestellt werden muss. Das wird alles ermöglicht durch eine neue Raumaufteilung und durch 600.000 Euro Umbaukosten. Die mehrfache öffentliche Behauptung von Herrn Eckert, dass da durch zwei Plätze wegfallen, stimmt nicht. Auf Grund der neuen Kifög-Regelung (Kinderförderungsgesetz) werden in altersgemischten Gruppen Plätze verloren gehen, denn das Alter der Kinder entscheidet, welche Gruppengröße durch die Fachaufsicht genehmigt werden. Je mehr U3 Kinder aufgenommen werden, desto mehr Plätze gehen verloren aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsschlüssel.
„Wir müssen schnell Lösungen finden, um den Eltern eine Betreuung für Ihre Kinder zu garantieren”, so Knoke. Die SPD stellt den Antrag, dass die Erweiterung des Evangelischen Kindergartens in Babenhausen auf insgesamt drei Gruppen als kooperatives Projekt vorrangig bearbeitet werden soll. Der evangelische Kindergarten kann mit seinen 25 Plätzen die enorme Nachfrage nicht decken. Die Nachfrage zeigt aber, dass Eltern gerade diese Art Einrichtung favorisieren. Die Kirchengemeinde hat nun mitgeteilt, dass aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs und dem Wunsch nach ganztägiger Betreuung der Kindergarten umgebaut und ertüchtigt werden muss und zeigt sich offen für die Ausweitung ihres Platzangebotes auf 3 Gruppen.
Aufgrund ökonomischer Vorteile und aufgrund der Stärkung dieses kleinen Trägers und Erhöhung der Wahlmöglichkeit der Eltern soll diese Option vorrangig bearbeitet und ein entsprechender Vorschlag der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden.  Laut Bürgermeisterkandidat Knoke, ist die Stadt Babenhausen ohnehin verpflichtet, zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen, da unsere jetzigen Betreuungsplätze wegen der großen Nachfrage nicht ausreichen.

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