Wer heute durch die Stadt geht, wundert sich über rege Bautätigkeiten an allen Ecken. Natürlich kann eine Bürgermeisterin nicht in 5 Jahren die Versäumnisse von 18 Jahren kompensieren. Aber sie hat mit ihrer Partei, der SPD, den koalierenden Freien Wählern (FWB) und der FDP, an mehreren Stellen gleichzeitig Aktivitäten eingeleitet. Vieles ist ihr gelungen. Liegt es daran, dass sie eine Frau ist? Jedenfalls hat sie Probleme gelöst an denen sich ihre Vorgänger die Zähne ausgebissen hatten. Ich denke an die Verhandlungen mit Merin oder der Bahn. Hier ist der Erfolg bereits sichtbar. Manches wird erst später deutlich werden, wie die Kasernenkonversion, der Neubau auf dem alten Feuerwehrgelände oder ein Ausbildungszentrum von VW auf dem Bruchborn. Vielleicht ist sie bei der Kita Ludwigstraße etwas über das Ziel hinaus geschossen. Aber am Ende zählt die Summe aller Erfolge.
Wir sollten jedoch nicht vergessen: zum Erfolg gehört auch ein Team. In ihrer ruhigen und sachlichen Art hat sie es fertig gebracht, so unterschiedliche Parteien, wie SPD, FWB und FDP zusammen zu halten.
Was soll in einem Jahr werden? Ein Nachfolger wird es nicht leicht haben. Er oder sie tritt in große Fußstapfen und muss das fortführen, was die Bürgermeisterin auf den Weg gebracht hat.
Übrigens, eines hat sie auch noch mit ihrem Vor-Vor-Vorgänger gemeinsam: Auch er lehnte es ab sich nach seiner Amtszeit mit Pöstchen zu versorgen. „Die Beliebtheit bei den Bürgern testen“ oder die persönlichen Finanzen aufbessern kommt für beide nicht in Frage. Peter Uhlrich
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Rubrik: Leserbriefe
23.01.2014
Zu: „Coutandin verzichtet auf erneute Kandidatur“ (Babenhäuser Zeitung vom 16.01.)
26. Januar 2014 - 00:38
"Am Ende zählt die Summe aller Erfolge..."
...Nee, falsch, am Ende zählt nur, wer das alles bezahlt, wenn gc den Abgang macht! Ich gehöre dann wahrscheinlich zu der Generation, die für die "blühenden Landschaften" in Babenhausen blechen muss. Schönen Dank! Geschichte, die man nicht braucht. Nichts für ungut, Peter Uhlrich - ich sehe das anders.
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