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Gleiches Recht für Alle?

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Welt ist ungerecht, und darüber hinaus können Glück, Pech und der Zufall einen großen Einfluss ausüben. Wenn bei Hochwasser einem Hausbesitzer der Keller voll Wasser läuft - ist das dann Pech? Oder hätte der Hausbesitzer dieses Risiko absichern müssen? Es gibt Dinge in unser Aller Leben, auf die man keinen Einfluss hat - aber es gibt auch Dinge, auf die man Einfluss nehmen kann.

Und wegen einer solchen Frage wende ich mich heute an Sie, liebe Leser. Im konkreten Fall frage ich mich - ob die Sparkasse Dieburg mit ihrem aktuellen Kontomodell das Richtige tut - nämlich gleiches Recht für Alle anzubieten. Es gibt ein kostenloses Girokonto für die "young Generation" bis zu einem Alter von 25 Jahren.
Ja, und was ist mit Menschen die 26 Jahre alt sind? Warum behandelt man einen 26-Jährigen anders als einen 25-Jährigen? Ich persönlich bin ein großer Freund des Grundsatzes: Gleiches Recht für Alle. Ich finde Menschen sollten gleich behandelt werden, egal ob Mann oder Frau, egal ob Jung oder Alt, egal ob Christ, Moslem oder Ateist. So sieht es im übrigen auch unser Recht. §1 des AGG (Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes) lautet: "Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen."
In meiner Diskussion mit der Sparkasse war übrigens das einzige Argument für dieses Kontomodell, dass man Menschen mit schwachem Einkommen oder Vermögenssituation ein Konto zu vergünstigten Konditionen anbieten möchte. Das halte ich für vollkommen richtig, aber warum dann eine Altersgrenze? Gibt es nicht auch alte Menschen, die wirtschaftlich schlecht gestellt sind? Und warum sollte im Kontrast dazu einem 18Jährigen reichen Erben ein kostenloses Konto bereitgestellt werden?
Ich denke, die Sparkasse Dieburg ist hier noch nicht auf der höhe der Zeit. Meine einzelne Stimme scheint aber ungehört zu verhallen. Deshalb bitte ich um die Unterstützung aller Menschen, die meine Einstellung in dieser Frage teilen. Werden sie aktiv! Gehen Sie in die Diskussion mit der Sparkasse Dieburg. Sprechen Sie Ihren Kundenberater an, sprechen Sie die führenden Vorstands- und Aufsichtsrat Mitglieder an. Im Verein, im privaten Umgang.
Ich biete mich in dieser Sache aber gerne auch als Kanalisator an! Nehmen Sie eine Postkarte und schicken Sie diese an: James Reinhard Horst, Elisabethenstr. 35, 64832 Babenhausen. Schreiben Sie auf die Postkarte warum SIE dafür sind dass die Sparkasse Dieburg auch nach dem Grundsatz Gleiches Recht für Alle handeln sollte. Oder warum Sie ein vergünstigtes Konto beziehen möchten, aber zur Zeit diskriminiert werden. Alle eingehenden Postkarten bis Ende November werde ich dann persönlich an die Sparkasse Dieburg übergeben.
Wir Alle sind verantwortlich für die Welt in der wir leben. In diesem Sinne hoffe ich auf eine rege Beteiligung!

James Reinhard Horst, Babenhausen

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Kommentare

Unnütz

Ihr Vorhaben ist ja lobenswert und richtig aber ihre Hoffung teile ich nicht.
Der Sparkasse war scheinbar Sponsoring immer wichtiger als ein vernünftiges Kostenmodell, vernünftige Sparzinsen oder Schuldzinsen. Das jetzige Vorhaben passt sehr gut in die Kundenorientierung der Sparkasse. Es gibt inzwischen ja genug Alternativen die nicht andere für eine bestimmte Kundengruppe leiden lassen.

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